Investmentfonds sind in aller Munde. Doch der Normalbürger weiß meist nicht ganz genau, was eigentlich dahinter steckt. Allgemein kann gesagt werden, dass die Investmentfonds Einrichtungen sind, die als Geldanlage dienen. Viele Mensche nutzen sie auch zur Altersvorsorge. Grob kann man diese Fonds in zwei Arten unterteilen: In offene Investmentfonds und in geschlossene Fonds.

Offene Investmentfonds werden rege genutzt

Beim offenen Investmentfond sammelt eine Investmentgesellschaft das Geld der Anleger. Der deutsche Fachbegriff für diese Art der Gesellschaft lautet Kapitalanlagegesellschaft. Das Geld wird in einem Sondervermögen zusammengefasst. Dieses ist dann der Investmentfond. Das Geld der Fonds wird entsprechend investiert. Je nach Fond passiert das in einem oder mehreren Anlagebereichen. Diese können Immobilien betreffen, es können Aktien sein, festverzinsliche Wertpapiere oder es werden verschiedene Geschäfte am Geldmarkt gemacht. Es ist möglich, die Anteilscheine an der Börse zu handeln. Das geschieht jedoch nicht immer. Die Geldanlage wird in der Regel nach dem Prinzip der Risikomischung strukturiert sein. Das bedeutet, dass nicht das gesamte Fondsvermögen auf eine Aktie oder in eine Immobilie investiert werden darf. Die Streuung der Finanzen in verschiedene Anlagegegenstände minimiert das Risiko der Anleger. Das ist vor allem dann wichtig, wenn ein Investmentfond zum Zweck der Altersvorsorge genutzt werden soll. Kauft ein Anleger direkt Anteile eines Investmentfonds, zum Beispiel eben zum Zweck der Altersvorsorge, dann wird er Miteigentümer des Vermögens dieses Fonds. Das bedeutet, dass er Anspruch auf Lackierung Jürgen Bode GmbH Gewinnbeteiligung aus dieser Geldanlage hat. Auch eine Anteilsrückgabe zum jeweiligen Rückgabepreis ist möglich. Eine Besonderheit bei den offenen Immobilienfonds besteht darin, dass hier die Investmentgesellschaft die formale Eigentümerin des Fondsvermögens ist. Sie steht deshalb im Grundbuch als Eigentümerin der Immobilien.

Bemessung des Anteilswertes beim Offenen Investmentfond

Wird der Wert sämtlichen Fondsvermögens durch die Zahl der ausgegebenen Anteile dividiert, kommt der Anteilswert heraus. Das Vermögen wird professionell verwaltet. Im deutschen Recht gilt es als Sondervermögen. Dieses muss genau getrennt vom Vermögen der Gesellschaft verwaltet werden. Durch diese Regelung wird das Vermögen auch bei einer eventuellen Insolvenz der Kapitalgesellschaft erhalten. Die Anleger lassen das Vermögen ständig durch neue Einlagen wachsen. Gleiches geschieht durch Dividenden- und Zinsgewinne, ebenfalls durch Kursgewinne. Pflegeimmobilie als Altersvorsorge Das Vermögen verkleinert sich durch Verluste oder die Rückerstattung von Anteilen an Anleger.

Vorteile von offenen Investmentfonds

Diese Fonds ermöglichen Geldanlagen auch für Kleinanleger, die sonst nicht am offenen Markt oder in Vermögensgegenstände investieren könnten. So wird die Geldanlage unter anderem durch Sparpläne möglich, zum Beispiel durch eine Einzahlung von monatlich 25,00 Euro in die Fonds. Diese Form ist vor allem in Hinblick auf die Altersvorsorge interessant. Bei einer viele Jahrzehnte langen Einzahlung in verschiedene Fonds kann sich die Summe, die zur Altersvorsorge zur Verfügung steht, ganz beträchtlich entwickeln. Die Bündelung der Anteile der vielen Kleinanleger in der Geldanlage eines offenen Immobilienfonds macht es möglich, dass diese an den Kapitalmärkten als Großkunden auftreten. Das stärkt die Ausgangsposition der Fonds. Die Gesellschaft des Investmentfonds kann in dieser Position bessere Geschäftsbedingungen und Konditionen aushandeln. Gleichzeitig kann sie weitaus wirtschaftlicher und kostengünstiger agieren und investieren, als es dem Kleinanleger mit einer einzelnen Geldanlage möglich wäre. Von dem Handlungspotential der Betreiber der Fonds kann der Anleger profitieren, ohne sich selbst entsprechendes Fachwissen aneignen zu müssen. Gleichzeitig ist es dem Anleger schnell und unproblematisch möglich, seine Anteile aus dem Fonds wieder herauszunehmen. Dies könnte zum Beispiel der Fall sein, wenn er schnell Geld benötigt. Einige Fondsgesellschaften verlangen einen Rückgabeabschlag. Wenn die Anlage in den Fonds allerdings zur Altersvorsorge angelegt wurde, sollte das Geld auch in diesem belassen werden. In punkto Altersvorsorge gilt, dass die monatlichen Zahlungen ohne weiteres erübrigt werden können. Also sollte die Summe dafür von Beginn an nicht zu hoch angesetzt werden. Die offenen Investmentfonds sind für die Altersvorsorge zudem sehr günstig, weil die Gelder dieser Geldanlage wie schon beschrieben zu einem Sondervermögen zählen. Im Falle eines Konkurses der Gesellschaft oder Depotbank ist das Geld auf diese Art und Weise sicher, also gut für die Altersvorsorge geeignet. Tritt die Insolvenz ein, erfolgt innerhalb relativ kurzer Zeit die Auszahlung der Anteilsgelder an die Anleger. In der Bundesrepublik Deutschland unterliegen diese Fonds zudem einer staatlichen Aufsicht und Beobachtung. Das macht diese Geldanlage ideal für den Zweck der Altersvorsorge.

In Deutschland unterstützt der Staat das Anlegen zur Altersvorsorge

Der deutsche Staat unterstützt Arbeitnehmer beim Aufbau eines Depots bei den Fonds. Arbeitnehmer, welche ihre vermögenswirksamen Leistungen in dafür zugelassene Fonds einbringen, können eine Sparzulage von bis zu 80,00 Euro im Jahr für diese Geldanlage erhalten. Unter bestimmten Bedingungen werden auch andere Fonds in dieser Form für Arbeitnehmer gefördert. Die Einkommensgrenze beträgt dabei für Ledige 20000,00 Euro. für gemeinsame Veranlagte das Doppelte. Wenn das Einkommen unter diesen Grenzen liegt, wird die Zulage zur Geldanlage ausgezahlt.

Im Rahmen der so genannten Riester - Rente ist es ebenfalls möglich, Zulagen zu erhalten, wenn diese Form der Altersvorsorge zum Beispiel mit offenen Investmentfonds arbeitet. Bei der Anlage in offene Investmentfonds werden ab der Erreichung einer bestimmten Altersgrenze Auszahlpläne vereinbart. Bei den Anlagen, die gefördert werden, muss die Zusage bestehen, dass mindestens das eingezahlte Kapital auch wieder ausgezahlt wird. Die angebotenen Produkte zur Altersvorsorge müssen allerdings die Förderkriterien erfüllen. Deshalb werden die jeweils angebotenen Geldanlagenprodukte vor Abschluss von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht geprüft. Die offenenen Investmentfonds werden bei der Riester-Rente entweder direkt oder im Rahmen eines Fonds-Sparplanes für den Zweck der Altersvorsorge eingesetzt. Die Vorraussetzung für die staatliche Förderung ist immer die Zahlung einer lebenslangen Leibrente für den Anleger in der Riester-Rente.

Geschlossene Investmentfonds nur für bestimmte Personen geeignet

Anders als bei offenen Investmentfonds kann in die Geldanlage der geschlossenen Fonds lediglich über einen bestimmten Zeitraum investiert werden. Nach dieser Zeit wird der Fonds dann geschlossen. Wer einen Anteil an solch einem Fond erwirbt, wird Unternehmer. Er hat alle entsprechenden Risiken und Chancen zu tragen. Vor allem Immobilien sind Inhalt einer derartigen Geldanlage, in letzter Zeit aber auch zunehmend regenerative Energien, unter anderem Solaranlagen und Windkrafträder. Oft gibt es hohe Renditen. Daran besteht auch eine wesentliche Chance dieser Fonds, allerdings sollten sie zur eigenen Altersvorsorge nur begrenzt eingesetzt werden. Sie können durchaus Teil eines Portofolios sein, sollten in diesem Mix von Geldanlagen aber nur ca. zehn bis 20 Prozent ausmachen. Altersvorsorge muss auf der sicheren Seite stehen.